Vortrag 1

Pattakos, PhD

Alex Pattakos, PhD

Kurzbiografie
Alex Pattakos, alias „Dr. Meaning” ist Gründer des Global Meaning Institute, eines Thinktanks, der sich der Suche des Menschen nach Sinn in Leben, Arbeit und Gesellschaft widmet. Er ist Autor des Bestsellers Gefangene unserer Gedanken (übersetzt in mehr als 20 Sprachen), das er auf persönliche Anregung von V. Frankl verfasste und das auf dessen Lehre aufbaut. Sein prämiertes Buch The OPA! Way ist inspiriert von griechischer Philosophie, Mythologie und Kultur. Mit seiner Erfahrung in Politikwissenschaften, Psychologie und existenzieller Philosophie ist Dr. Pattakos eine international anerkannte Autorität auf dem Gebiet der praktischen Anwendung von Viktor Frankls Logotherapie und Existenzanalyse im außerklinischen Bereich. Er lehrte als Universitätsprofessor, leitete Doktoratsstudiengänge und wurde für seine Verdienste für die Logotherapie vor Kurzem zum Honorarprofessor des Instituts für Psychoanalyse Moskau ernannt.

Titel

Educating With Meaning, the OPA! Way

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Vortrag 2

Elias

Dr.in Marion Elias

Kurzbiografie
Geb. 1960 in Wien. 1980-85 Studium der Malerei und Graphik an der (damals) Hochschule für angewandte Kunst (bei Prof. Wolfgang Hutter), 2000-03 Doktoratsstudium der Philosophie ebendort (bei Prof. Rudolf Burger). Ab 1993 Lehrbeauftragte, seit 1995 Universitätsassistentin, seit 2005 außerordentliche Professorin am Institut für Bildende und Mediale Kunst. Im Oktober 2008 Habilitation im Fach Kunst-Philosophie, Universität für angewandte Kunst Wien. Seit März 2009 außerordentliche Universitätsprofessorin. Leiterin von GAL (Gender Art Laboratory) und interimistische Leiterin der Abteilung Philosophie der Angewandten, Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen (seit 2005). Initiatorin der Lectures-Serie "Aisthesis".
U. a. Koordination und Realisierung zahlreicher Ausstellungen und Projekten mit Studierenden sowie Vortragstätigkeit im In- und Ausland, Lehrveranstaltungen an der Angewandten in den Bereichen Gender Studies, Mal- und Handwerkstechniken, Ästhetik der Farben, Philosophie. Lehrende an der KinderuniKunst der Angewandten und im postgradualen Lehrgang "Art and Economy" der Angewandten. Lehrtätigkeit an der Bauhaus Universität Weimar.

Titel

Der Sinn des Lebens ist Leben

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„Sinn geben würde auf Moralisieren hinauslaufen. Und die Moral im alten Sinn wird bald ausgespielt haben. Über kurz oder lang werden wir nämlich nicht mehr moralisieren, sondern die Moral ontologisieren – gut und böse werden nicht definiert werden im Sinne von etwas, das wir tun sollen bzw. nicht tun dürfen, sondern gut wird uns dünken, was die Erfüllung des einem Seienden aufgetragenen und abverlangten Sinnes fördert, und für böse werden wir halten, was solche Sinnerfüllung hemmt. Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden.“ (V. Frankl)
Vor dem Hintergrund dieses Zitats werden Viktor Frankls Verdienste – in so dunklen Zeiten - und sein Standpunkt „Ja zum Leben“ betont. Zwar sagt er: „Es ist keine Schande, sein Ziel nicht zu erreichen, aber es ist eine Schande, kein Ziel zu haben“, aber Depressionen und andere chemische Ungereimtheiten werden noch immer nicht als normal empfunden. „Der Nationalsozialismus hat den Rassenwahn aufgebracht. In Wirklichkeit gibt es nur zwei Menschenrassen, nämlich die ‚Rasse‘ der anständigen Menschen und die ‚Rasse‘ der unanständigen Menschen. Und die Rassentrennung verläuft quer durch alle Nationen und innerhalb jeder einzelnen Nation quer durch alle Parteien.“ Das bringt uns nicht notwendigerweise zur Kunst, aber Kunst ist das Gegenteil von Barbarei, von Unmenschlichkeit und Einheitsbrei. Kunst ist Individualismus. Dieser individuelle Weg ist dem individuellen Weg der Sinnsuche eng verwandt. Den Sinn findet nur, wer das Leben lebt!